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Intergalaktische Rätsel und virtuelle Schafe ab sofort auf dem Xbox LIVE Marktplatz

Pressemeldung: Diese Woche geht es auf dem Xbox LIVE Marktplatz gleich doppelt zur Sache: Im Rahmen der “Days of Arcade” erscheint neben PUZZLE QUEST: GALACTRIX auch das tierisch-verrückte FLOCK!

Intergalaktisches Rätselraten
Dank einer gelungenen Kombination aus Puzzle und Rollenspiel verkörpert PUZZLE QUEST: GALACTRIX das Puzzle-Spiel der Zukunft. Das Schicksal des Universums hängt von der Aufklärung eines intergalaktischen Mysteriums ab und der Spieler muss als unerschrockener Pilot das Weltall nach Lösungshinweisen durchsuchen. Der Aufbau einer eigenen Flotte sowie die Entdeckung verschiedener Waffen lässt den Spieler das komplett neu gestaltete Puzzle-Spielfeld erobern. Spannende Einzelkämpfe im Online-Multiplayer-Modus bringen Action ins Rätselraten und steigern das Spielerlebnis.

PUZZLE QUEST: GALACTRIX ist ab sofort für 1600 MS Points auf dem Xbox LIVE Marktplatz erhältlich.

Virtuelle Schafe hüten
Kunterbunte Landschaften und süße Schafe füllen die Levels im Puzzle-Game FLOCK! Mit Hilfe von einem UFO hat der Spieler die Aufgabe seine Tiere rechtzeitig zurück zur Mutterherde zu führen. Bevor die Zeit ausläuft müssen die knuddeligen Schäfchen, durch das Bauen von Brücken und das Ebnen von Feldern auf sicherem Weg nach Hause gebracht werden. Dank dem Zwei-Spielermodus kann man die Herde auch zusammen mit einem Freund hüten. Zusätzlich zu den 50 vorhandenen Puzzles hat der Spieler außerdem die Möglichkeit eigene Levels zu kreieren und auf Xbox LIVE online zu stellen. So steht weder dem Spaß noch der Kreativität etwas im Wege!

FLOCK! ist ebenfalls ab sofort für 1200 MS Points auf dem Xbox LIVE Marktplatz erhältlich.

“Deal of the Week” bietet PENNY ARCADE Episode 1 zum halben Preis

Pressemeldung: Diese Woche haben alle Xbox LIVE Goldmitglieder im Rahmen der Aktion “Deal of the Week” die Möglichkeit, das Xbox LIVE Arcade Game PENNY ARCADE Episode 1 zum halben Preis herunterzuladen (800 statt 1600 MS Points).

Die Kreativität der Penny Arcade-Schöpfer Mike „Gabe“ Krahulik und Jerry „Tycho“ Holkins ist eine Verbindung mit den Fähigkeiten des legendären Spieleentwicklers Ron Gilbert eingegangen. Das Ergebnis: Penny Arcade Adventures: On the Rain-Slick Precipice of Darkness. Dieses in Episoden eingeteilte Rollenspiel-Abenteuer versetzt den Spieler in die 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Man trifft auf abgefahrene Zeitgenossen, kämpft mit coolen Waffen und lacht über derbe Späßchen.

Yar’s Revenge: Howard Scott Warshaws Meisterstück

Wann immer ich eine Liste meiner, sagen wir, 25 liebsten Videospiele aller Zeiten erstelle, ist dem Atari 2600-Klassiker Yar’s Revenge aus dem Jahr 1981 ein Platz darauf sicher, obwohl er sich von den meisten anderen Spielen auf der Liste doch ziemlich stark unterscheidet. Normalerweise lege ich Wert auf elaborierte Stories und komplexe Spielwelten, auf gut geschriebene Dialoge, ausgefeiltes Leveldesign, auf die Möglichkeit kreativ zu sein und Dinge erforschen und entdecken zu können. Yar’s Revenge hingegen ist ein recht simpler One-Screen-Shooter im Arcade-Stil – die Art von Spielen, mit denen ich normalerweise nicht viel mehr mache, als Zeit totzuschlagen.

Aber die Sache ist, Yar’s Revenge ist anders. Das wusste ich schon, als ich es zum ersten Mal gestartet habe. Das visuelle Layout wirkt vom ersten Augenblick an ikonisch und einzigartig, und das Sounddesign hat eine unheimliche, hypnotische Wirkung. Atmosphärisch habe ich mich an einen James Cameron-artigen SciFi-Horror-Film erinnert gefühlt – und das mit den unglaublich primitiven technischen Mitteln der Atari 2600-Konsole.

Die nächste Überraschung für mich war, wie schlau das Gamedesign ausgefallen ist. Simpel, aber für Shooter-Verhätnisse doch relativ komplex zugleich, und zudem interessant und originell. Man steuert ein kleines Insekt über den Bildschirm, das eine bewegliche Festung auf dessen rechten Seite durchdringen und den dahinterliegenden Feind vernichten muss, was nur mit einer Rakete möglich ist, die per Knopfdruck vom linken Rand aus abgeschossen wird. Gleichzeitig wird man die ganze Zeit über von einer Drohne verfolgt, vor der man nur in einem schmalen Kraftfeld in der linken Bildschirmhälfte Schutz finden kann. Zusätzlich verwandelt sich der Feind hinter der Festung ab und zu in einen Strudel, der auf den Spieler zuschießt.

Ja, es ist schwierig zu erklären, aber sobald man spielt, ergibt alles einen genialen, süchtigmachenden Sinn. Und das Beste: Wenn man den Feind mit der Kanone trifft (was immer wieder ungeheuer befriedigend ist, vor allem wenn er gerade im Begriff war in Strudelform auf einen zuzurasen) und damit den Level beendet, gibt es eine laute, farbenfrohe Explosion, die sich über den gesamten Bildschirm erstreckt und jedes mal wieder für ein massives Triumphgefühl beim Spieler sorgt. Hinzu kommen einfach diverse kleine Feinheiten im Gameplay, wie die Tatsache, dass man im Kraftfeld zwar vor der Drohne geschützt ist, aber nicht schießen kann; oder dass man sich mit der Kanone vom linken Bildschirmrand selbst treffen kann, wenn man unachtsam und hektisch ist. Jedes Element ist sorgfältig durchdacht und ergibt im Zusammenspiel mit den anderen Elementen einen ausgewogenes, reizvolles Ganzes. Das ist gutes Design, was umso bemerkenswerter ist, als vergleichbare Spiele auf der Konsole zumeist nicht über „Schieß alles ab ohne getroffen zu werden“ hinausgingen.

Bemerkenswert ist auch noch etwas anderes: Nämlich die Tatsache, dass der Designer von Yar’s Revenge niemand anderer ist als Howard Scott Warshaw – der Mann, dessen bekanntestes Spiel traurigerweise das berühmt-berüchtigte E.T. (ebenfalls für das Atari 2600) ist, welches oft als eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten genannt wird und manchmal gar fälschlicherweise als Grund für den Crash der nordamerikanischen Videospielindustrie im Jahr 1983 verantwortlich gemacht wird. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass Warshaw für die Qualität von E.T. nur begrenzt verantwortlich gemacht werden kann; angesichts der Tatsache, dass er für das Spiel gerade einmal fünf Wochen Zeit hatte (zum Vergleich: Yar’s Revenge war sechs Monate in Entwicklung), weil seine Chefs unbedingt noch im Weihnachtsgeschäft abkassieren wollten, muss man ihm eigentlich fast schon wieder Respekt für seine Leistung entgegenbringen.

Vielleicht sollte man es einfach so sehen wie Warshaw selbst: „E.T. is almost always in the ‚Worst Games of All Time‘ lists, and Yar’s Revenge is almost always in the ‚Best Games of All Time‘ lists, so the way I figure it is, I have the greatest range of any designer in history!“

[Andreas Dobersberger]