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Genau das Richtige für Trekkies und Schummler auf dem Xbox LIVE Marktplatz

Pressemeldung: Diese Woche dürfen sich Xbox LIVE Fans auf Weltraumaction mit STAR TREK: D-A-C und betrügerisches Spiel mit TEXAS CHEAT’EM freuen.

Faszinierend
Seit einer Woche läuft der neueste Star Trek Film in den österreichischen Kinos und das Weltraum-Fieber ist ausgebrochen. Auch der Xbox LIVE Marktplatz bietet den Trekkies was: STAR TREK: D-A-C, da ist man gleich mittendrin statt nur dabei. Der Spieler hat die Kontrolle über verschiedenste Schiffe, die es im Kampf zwischen der Sternenflotte und dem romulanischen Imperium geschickt einzusetzen gilt.

Bis zu zwölf virtuelle Captains treten in aufregenden Team-Schlachten und drei Spielmodi gegeneinander an: Singleplayer, Online-Multiplayer und -Koop. Jeder Modus wartet darüber hinaus mit drei unterschiedlichen Spielvariationen auf: Team DeathMatch, Assault und Conquest. Zudem haben Spieler die Wahl aus drei Schiffstypen pro Fraktion, darunter die neue U.S.S. Enterprise aus dem aktuellen Film. Auch die Musik und Soundeffekte aus Star Trek 11 sind integriert.

The Cheater takes it all
… solange er nicht erwischt wird!
Betrügen was das Zeug hält, ist jedenfalls das Motto im neuen Xbox LIVE Arcade Titel TEXAS CHEAT’EM. Der Spieler absolviert Casino-Minispiele durch verschiedenste, sich im Laufe des Spiels freischaltende, Betrugstechniken. So kann man auch mit schlechten Karten gewinnen oder zumindest dem Gegner gute Züge vermasseln. Chips stehlen, Karten vorab sehen oder ohne Verluste aufgeben – alles was sonst für Empörung sorgt, ist hier erlaubt – Schadenfreude lässt grüßen. Die Herausforderung dabei: Der Gegner denkt genauso!

STAR TREK: D-A-C und TEXAS CHEAT’EM sind ab sofort für jeweils 800 Microsoft Points auf dem Xbox LIVE Marktplatz erhältlich.

Resident Evil für das iPhone

Wem der letzte Resident Evil CGI Film gefallen hat, und sich bei jeder Szene dachte wann darf ich endlich den Controller in die Hand nehmen, darf sich jetzt freuen: Capcom bringt für das iPhone den 3rd Person Action-Titel ‚Resident Evil: Degeneration‚ heraus. Dieser bassiert auf den namentlich gleichen Film, das Kontrollschema soll sich grob an Resident Evil 4 und 5 orientieren. Laut Kotaku ist das Spiel bereits um 7$ erhältlich.

Deal of the Week: GEHIRNTRAINING zum halben Preis

Pressemeldung: Alle Xbox LIVE Goldmitglieder haben diese Woche im Rahmen der Aktion “Deal of the Week” die Möglichkeit, das Xbox LIVE Arcade Game GEHIRNTRAINING zum halben Preis herunterzuladen (400 statt 800 Microsoft Points).

Mit unterhaltsamen Aufgaben, stressfrei und niemals langweilig, präsentiert sich GEHIRNTRAINING als Xbox LIVE Arcade Game und hilft die grauen Zellen auf Vordermann zu bringen. Die herausfordernden Rätsel und Puzzles wirken wie eine Vitaminkur. Ein persönlicher Trainer hilft dem Spieler Erfolge zu vergleichen und seine Fortschritte von Session zu Session im Auge zu behalten. Bei den Übungen, welche die fünf Kategorien Gedächtnis, Wahrnehmung, Logik, Mathematik sowie Konzentration abdecken, werden die verschiedensten Bereiche des Gehirns stimuliert und trainiert.

Takeshi Kitano’s about to make you his bitch

Der japanische Künstler Takeshi Kitano ist den meisten wohl als Filmregisseur (Hana-bi, Kikujiros Sommer, Dolls) und Erfinder der TV-Show Takeshi’s Castle bekannt. Dass er im Jahr 1986 zusammen mit der Firma Taito auch ein Spiel für das Nintendo Famicom entwickelt hat, wissen hingegen die wenigsten. Es trägt den Namen Takeshi no chousenjou („Takeshis Herausforderung“) und dürfte wohl eines der bizarrsten Spiele sein, die je programmiert wurden.

Die Sache ist nämlich die: Takeshi Kitano hasst Videospiele. (Zumindest tat er das vor 23 Jahren.) Sein Ziel war nicht, ein unterhaltsames, spaßiges Produkt abzuliefern, sondern vielmehr, die Idee des Videospiels zu dekonstruieren und als sinnlose Zeitverschwendung zu entlarven. Zusätzlich waren angeblich viele seiner Gameplay-Ideen das Ergebnis von ausgiebigem Sake-Genuss…

In Takeshi no chousenjou übernimmt man die Rolle von Takeshi Kitano höchstpersönlich, der gerade von seinem Job gefeuert wurde und nun einen Schatz finden will, um an Geld zu kommen. Es handelt sich um ein seitlich scrollendes Action-Adventure in einem Gegenwartsszenario. Um voranzukommen muss man unter anderem Leute verprügeln, sich betrinken, sich von seiner Frau scheiden lassen und wiederholt Karaoke singen (über das im Controller eingebaute Mikrofon des Famicom). Besonders berüchtigt ist das Rätsel um die Schatzkarte: Wenn man sie erhält, ist sie anscheinend nur ein leeres Blatt Papier. Um die Schrift darauf sichtbar zu machen, muss man sie eine Stunde in die Sonne halten. Und gemeint ist tatsächlich eine Real-Life-Stunde, in der man nichts weiter machen darf, als zu warten. Drückt man in der Zeit einen Controller-Button, wird man beschimpft, verliert die Karte und muss weiter Karaoke singen.

Weiß man schließlich, wo sich der Schatz befindet, folgt ein klassischer, horizontaler Shoot-em-up-Level. Soweit nichts besonderes, aber der Haken ist, dass man zwar nach unten, links und rechts, aber nicht nach oben steuern kann, was die Sache natürlich bis ins Unermessliche erschwert, weil man sich seine beschränkten Abwärtsbewegungen bevor man ins Meer stürzt dadurch exakt einteilen muss. Hat man den Schatz am Ende des Spiels endlich gefunden, folgt das epische Finale: Der Bildschirm wird schwarz, Takeshis Kopf taucht auf und verkündet: „Großartig!“ Wartet man fünf Minuten, meldet er sich noch ein letztes Mal: „Warum nimmst du dieses Spiel so ernst?“

Das ist Takeshi no chousenjou – eine hämische Verarschung von Videospiel-Nerds. Und trotzdem – oder gerade deswegen – genießt es natürlich Kultstatus in Japan, als besonders interessantes Exemplar eines, wie die Japaner so schön sagen, kusoge („Scheißspiel“). Interessant deshalb, weil hier vielleicht zum ersten Mal jemand ein bodenlos schlechtes Videospiel programmiert hat, nicht weil er es nicht besser kann, sondern weil er damit etwas ausdrücken will. Message über Unterhaltungswert – damit ist Takeshi no chousenjou wohl das einzige art game auf dem Famicom.

Wer das Spiel in Aktion sehen will, dem sei unbedingt Episode Eins der herrlichen japanischen Videospielshow Game Center CX empfohlen, amüsante Hintergrundinfos inklusive:

Teil 1
Teil 2

[Andreas Dobersberger]