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James Bond kehrt in Blood Stone zurück

Pressemeldung: Er ist der Geheimagent, auf den sich Actionfans in aller Welt einigen können. Die unverkennbare Titelmelodie kann jedes Kind mitsummen. Und seinen Codenamen kennt ohnehin jeder: Natürlich ist vom bekanntesten Agenten der Welt die Rede – und sein Name ist Bond. James Bond. Noch in diesem Jahr sorgt Activision für ein Wiedersehen mit dem MI6-Agenten: Das Third-Person-Action-Adventure James Bond 007: Blood Stone schickt Videospieler auf ein Hochgeschwindigkeits-Abenteuer rund um den Erdball, in dem die Spannung der Verfolgungsjagden allenfalls noch vom Einfallsreichtum der legendären Bond-Gadgets übertroffen wird.

Und auch für prominente Unterstützung ist gesorgt. Denn natürlich wäre James Bond nicht James Bond, wenn er nicht auch eine schöne Frau an seiner Seite hätte. Für James Bond 007: Blood Stone konnten die Macher ein besonders attraktives Bond-Girl gewinnen: Die britische Soul-Sängerin Joss Stone. Auf Bond-Fans wartet aber nicht nur Verführung fürs Auge, sondern auch fürs Ohr, denn die mehrfache Brit Award- und Grammy-Gewinnerin steuert gleichzeitig auch den Titelsong des neuen Bond-Abenteuers namens „I’ll take it all“ bei. Unterstützt wird sie dabei von Weltklasse-Musiker und Produzent Dave Stewart von den Eurythmics. Wem das noch nicht genug prominente Unterstützung sein sollte: Daniel Craig ist natürlich 007 und Judi Dench seine Chefin „M“.

Blood Stone ist ein völlig neues, packendes Abenteuer: Videospieler haben als James Bond die Aufgabe eine weltweite Verschwörung aufzudecken. Die Mission bringt Bond an gewohnt exotische Orte wie Athen, Istanbul oder Bangkok. Erfolgreich wird dabei nur derjenige sein, dem es gelingt, wie der Elite-Agent zu denken und zu handeln. Gelegenheit dazu ist reichlich vorhanden: in packenden Feuergefech­ten, knallharten Faustkämpfen und explosiven Verfolgungsjagden zu Lande und zu Wasser können Gamer ausprobieren, wie es sich anfühlt, ein echter Doppelnull-Agent zu sein. Zusätzlich sind Geschicklichkeit und taktisches Verständnis gefragt. Im Multiplayer-Modus etwa können  sich bis zu 16 Spieler in Teams zusammenschließen und als Söldner oder Agenten ihre Fähigkeiten miteinander messen.

James Bond 007: Blood Stone spart keine Sekunde an dem, was Fans von einem mitreißenden, adrenalingetriebenen Bond-Abenteuer erwarten. Kein Wunder, denn die Geschichte dazu stammt aus der Feder eines ausgewiesenen Bond-Profis: Bruce Feirstein, der als Drehbuchautor bereits an den Bond-Filmen „Die Welt ist nicht genug“ und „GoldenEye“ mitwirkte, zeichnet für die Story des Spiels verantwortlich.

James Bond 007: Blood Stone wird voraussichtlich im Herbst 2010 erscheinen und wurde vom namhaften Entwicklerstudio Bizarre Creations für PlayStation3, Xbox 360 und PC entwickelt – in enger Absprache mit Danjaq LLC und den Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. (MGM). Die Entwicklung der Version für Nintendo DS übernimmt das Studio n-Space.

Weitere Informationen finden sich auf www.007.com.

Die neue Xbox 360 Konsole ab heute im Handel

Pressemeldung: Ab heute, dem 16. Juli 2010, steht die neue Xbox 360 Konsole, die erst kürzlich präsentiert wurde, schon in den österreichischen Regalen. Die Xbox 360 250 GB ist deutlich schlanker und leiser als das Vorgänger-Modell und präsentiert sich in einem glänzend schwarzen Design mit exklusiven Details in Chrom.

Die Konsole ist mit einer wechselbaren 250 GB Festplatte und integriertem Wifi ausgestattet. Weiters besitzt die Konsole berührungsempfindliche Tasten und ist selbstverständlich mit Kinect kompatibel. Kinect ermöglicht controllerloses Spielen und wird im November 2010 erhältlich sein.

Zeitgleich kommt eine neue Reihe an Zubehör in dezentem Schwarz auf den Markt. Die Konsole ist jedoch mit vorhandenen Controllern und Zubehör problemlos kompatibel.

Die Xbox 360 250 GB ist ab sofort zu einem UVP von 249 Euro im österreichischen Handel erhältlich.

Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck’s Revenge – Die ultimative Version eines Klassikers?

Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge, Indiana Jones and the Fate of Atlantis, Day of the Tentacle. Diese drei Titel bilden den Höhepunkt im Schaffen von LucasArts und damit des Point-and-Click-Adventure-Genres; die Klasse dieser heiligen Dreifaltigkeit wurde nie wieder erreicht. Damit sollte meine Meinung über das Kernspiel von Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck’s Revenge klar sein. Bleibt die Frage ob sich diese neue Version der Gears-of-Halo-Warfare-Achievement-HD-Generation in gebührlicher und angemessener Weise präsentiert.

Bei der Special Edition des Vorgängers war das ja nicht unbedingt der Fall, vor allem aufgrund von teilweise schlampig hingephotoshoppten Hintergründen und mitunter fragwürdigem Charakterdesign. Deshalb gleich einmal die Entwarnung: Dieses Mal sehen sowohl die Hintergründe als auch die Figuren und ihre Animationen deutlich besser aus; ich würde gar soweit gehen zu sagen, dass ich die überarbeitete Grafik der des Originals vorziehe. Allerdings: Ganz selten kommt es auch diesmal vor, dass hier und da ein übriggebliebener Pixel hinter der neuen Artwork hervorlugt. Es stört nicht wirklich dramatisch, aber verstehen kann ich es immer noch nicht. Hat man das einfach übersehen? Oder war keine Budget mehr da wenigstens einmal mit dem Verwisch-Tool drüber zu fahren? Solche kleineren Irriationen kommen immer wieder vor: Ein unsaubere Stelle hier, eine schlampige Animation dort – das im Grunde sehr gute Gesamtbild wird so leider etwas getrübt.

Zur Sprachausgabe: Das Voice Acting ist gut. Richtig, richtig gut sogar. Dank des umfangreichen und unverändert brillianten Skripts kann gerade Dominic Armato als Guybrush die ganze Bandbreite seines Könnens zeigen, abseits von den halblustigen One-Linern mach anderer Monkey Island-Spiele. Auch das Timing der Sprachausgabe stimmt immer, ganz ohne künstlich wirkende Pausen zwischen den Sätzen oder ähnlichem. Mein einziger Kritikpunkt wäre hier, dass einige der düstereren Momente, die diesen Teil der Monkey Island-Saga immer ausgezeichnet haben, etwas zu cartoonhaft interpretiert wurden, und damit etwas von ihrer Wirkung verlieren – das betrifft vor allem Earl Boens Performance als LeChuck.

Die neu eingespielte Musik war schon im Remake des ersten Teils über alle Zweifel erhaben. Jesse Harlin hat abermals ganze Arbeit geleistet und den phänomenalen Soundtrack zu einem ganz neuen Erlebnis gemacht. Sogar das dynamische iMuse-System hat den Übergang ins digitale Zeitalter erstaunlich gut überstanden, zumindest in der PC-Version. Und doch gibt es auch hier ein „aber“: Warum man es nicht geschafft hat, dass beim berühmten Bone-Song der Gesang und die Instrumentalisierung synchron sind, wird mir – wie so viele andere Dinge in dieser Special Edition – wohl ein ewiges Rätsel bleiben.

Eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Remake stellt das Interface dar. Gerade auf Konsolen navigiert man nun deutlich schneller und komfortabler durch die Welt; Guybrush kann gar direkt mit dem Analogstick gesteuert werden. Am PC kommt zwar nach wie vor nichts an das perfekte Neun-Verben-SCUMM-Interface heran, aber das neue System erfüllt seinen Zweck hinreichend.

Wenn es etwas gibt, das man der Ur-Version von Monkey Island 2 ankreiden kann, dann ist es der recht hohe Schwierigkeitsgrad, der gerade Leute, die normalerweise keine Adventures spielen, innerhalb kürzester Zeit auf alle Ewigkeit verjagen kann. Klar, sie verfügt über einen Lite-Modus, aber durch diesen entgeht dem Spieler wiederum ein gutes Stück Content. Die Special Edition löst dieses Problem, indem sie des Lite-Modus weglässt und dafür ein kontextsensitives, mehrstufiges Hint-System einführt. Ein Geschenk des Himmels, denn nun kann wirklich jeder dieses Spiel genießen, ohne beim Feststecken in einem Walkthrough nachschlagen zu müssen, der gleich die ganze Lösung verrät und womöglich noch mehr.

Ein weiteres neues Feature ist der Audio-Kommentar von Ron Gilbert, Tim Schafer und Dave Grossman. Er ist nicht besonders umfangreich (insgesamt schätzungsweise eine halbe Stunde), aber doch interessanter und unterhaltsamer als ich erwartet hatte. Ich wünschte mir, die drei würden ein Buch über ihre Zeit bei LucasArts schreiben, in dem sie jede Designentscheidung und jedes technische Detail in ihren Spielen erklären (Leute fragen mich immer, warum es mir wichtig ist, dass Videospiele eine anerkannte Kunstform werden – na zum Beispiel damit es solche Dinge gibt!). Eine Concept Art Gallery, die im Laufe des Spiels freigeschalten wird, hat man ebenfalls beigelegt. Diese bietet sowohl Skizzen für die Charaktermodelle der Special Edition, als auch Originalvorlagen für die Hintergrundbilder der Originalversion.

Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck’s Revenge ist beinahe die definitive Version des Adventure-Klassikers. Es ist ärgerlich, dass eine Handvoll kleiner, fraglos vermeidbarer Schönheitsfehler dafür sorgen, dass sie es nicht ist. Trotzdem: Vieles wurde richtig gemacht, und es gibt deutliche Verbesserungen gegenüber der ersten Special Edition. Für Veteranen ist genug da, damit sie ihre Freude haben werden, und für Einsteiger ist dies dank der überabeiteten Präsentation und des Hint-Systems die Version der Wahl.

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