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Strategiespaß für zwischendurch – EA Phenomic startet Lord of Ultima

Pressemeldung: Heute startet mit Lord of Ultima das erste Free-to-Play-Browserspiel von EA Phenomic. Das Online-Strategiespiel stammt aus der kreativen Feder von Volker Wertich, dem Schöpfer des Strategiespiels BattleForge.

Lord of Ultima verbindet strategische Tiefe mit einem sozialen Netzwerk. Jede Stadt wird von einem realen Mitspieler verwaltet. Handel lässt den Spielfortschritt beschleunigen, Allianzen können gegründet werden und über Chaträume und Foren stimmen sich die Spieler untereinander ab.

Der Titel spielt in der Welt von Caledonia. Spieler gründen Städte und bauen diese zu wirtschaftlichen oder militärischen Metropolen aus. Es liegt am Spieler, ob er als friedliebender Händler oder als kriegerischer Eroberer agieren möchte. Für die letztgenannte Spielweise gilt es, eine Armee aus Rittern und magisch begabten Einheiten zusammenzustellen. Um Lord of Ultima zu werden muss der Spieler die Kunst der Diplomatie sowie des Handels beherrschen und kann feindliche Städte ausspionieren, plündern oder erobern.

Lord of Ultima ist ein Free-to-Play-Spiel und lässt sich ohne Installation, und wahlweise sogar ohne Registrierung, im Browser in deutscher und englischer Sprache spielen. Zusätzliche Informationen zu Lord of Ultima sowie der Zugang selbst befinden sich auf www.lordofultima.com.

Ubisoft setzt auf umweltfreundliche Videospielverpackungen und Anleitungen

Pressemeldung: Ubisoft kündigte heute eine Umweltinitiative an, bei der Spielanleitungen aus Papier für alle Titel für das PlayStation®3 (PS3™) Computer Entertainmentsystem und dem Xbox 360® Videogame und Entertainmentsystem von Microsoft durch digitale Spielanleitungen im Spiel ersetzt werden sollen. Diese Initiative ist die erste ihrer Art in der Videospielindustrie und startet weltweit mit Shaun White Skateboarding im Winter 2010.

Durch die direkte Einbindung der Spielanleitung ins Spiel erhält der Spieler einfachen und intuitiven Zugriff auf alle wichtigen Informationen. Interne Daten von Ubisoft zeigen, dass zur Herstellung einer Tonne Papier für Spielanleitungen durchschnittlich zwei Tonnen Holz (= 13 Bäume), eine Nettoenergie von fast 30 Millionen kJ (mit dieser  Energiemenge kann man ein Haus ein Jahr lang mit Wärme und Energie versorgen), über 2700 kg CO2 an Treibhausgasen und beinahe 57.000 Litern Abwasser benötigt werden.

„Es ist ziemlich cool, dass Ubisoft einen bewussten Versuch unternimmt, mit seinen neuen Videospielverpackungen einen umweltfreundlichen Weg einzuschlagen“, sagt der olympische Goldmedaillengewinner Shaun White. „Ich bin auf die Veröffentlichung meines neuen Skateboard-Spiels gespannt und begeistert, dass es das allererste Ubisoft Spiel im Rahmen der umweltfreundlichen Verpackungsinitiative ist.“

Zusätzlich zu Ubisofts Vorhaben, die Papiernutzung in seinen Spielverpackungen einzuschränken, ist das Unternehmen eine Partnerschaft mit Technimark, Inc. eingegangen, um eine umweltfreundliche DVD-Hülle bei allen zukünftigen PC-Titeln in Nordamerika einzusetzen. Die aus 100% recyceltem Polypropylen gefertigte „ecoTech“ DVD-Hülle wird ihren ersten Einsatz mit der PC-Version von Tom Clancy’s Splinter Cell Conviction am 27. April (Nordamerika-Releasedatum) haben. Ubisoft stattet seine PC-Titel in Nordamerika seit März 2010 mit digitalen Spielanleitungen aus.

Game Room: Die Rückkehr der Spielhalle?

Seit ein paar Wochen gibt es auf Xbox Live und Games For Windows Live ein neues Service, das sich Game Room nennt. Es ist im Wesentlichen eine Donwloadplattform für alte Arcade-Spiele, eingebettet in das Interface einer virtuellen Spielhalle. Zum Launch wurden 30 Spiele angeboten, darunter nicht nur Arcade-, sondern auch Atari 2600- und Intellivision-Titel. Ab Ende April sollen wöchentlich neue Spiele zum Download angeboten werden.

Drumherum gibt es eine ganze Menge Features, wie Hintergrundinfos, Ranglisten, Replays, die Möglichkeit seine eigene Spielhalle einzurichten, Medaillen zu verdienen oder Freunde zu Highscore-Jagden herauszufordern. Und erst dadurch wird die ganze Sache eigentlich erst interessant. Natürlich kann ich mir all diese Spiele innerhalb einer Minute umsonst aus dem Internet besorgen, aber mit der tatsächlichen Arcade-Erfahrung hat das wenig zu tun. Erst durch die Einbettung in einen historischen Kontext und die Hinzufügung des sozialen, kompetitiven Elements erwachen diese Spiele wirklich wieder zum Leben, und das ist es, was Game Room so interessant macht, gerade wenn man sich für die Geschichte von Videospielen interessiert.

Das führt mich zu den Problemen von Game Room. Da wäre der Preis: Ein Spiel kostet 240 Microsoft Points bzw. 400 Points, wenn man es plattformübergreifend nutzen will. Auf die meisten Spiele bezogen ist das zwar viel, könnte aber immerhin durch die hinzugefügten Features wie Medaillien und Online-Play gerechtfertigt werden. Allerdings mag dieses Argument vielleicht bei einem Konami-Shmup aus 1985 ziehen, aber beispielsweise bei Intellivision-Titeln ist es schon sehr grenzwertig.

Ein weiteres Problem wäre das Angebot. Schon der Launch ist unglücklich geraten, mit wenig kaufenswerten Spielen und der langen Pause, bis es neuen Content gibt; keine Ahnung was Microsoft sich dabei gedacht hat. Und zu allem Überfluss scheint alles darauf hinzudeuten, dass wir auch in den nächsten Wochen ausschließlich Titel von Atari, Intellivision und Konami zu sehen bekommen werden. Nicht, dass es da nicht noch gute Spiele gäbe, aber wo sind Namco, Taito, Midway, Capcom und Sega? Ich will Dig Dug! Mappy! Ms. Pac-Man! Bubble Bobble! Strider! Out Run! Shinobi!

Ein großes Manko ist auch das Fehlen von simultanem Online-Multiplayer, was gerade bei Spielen wie Combat im Grunde unentschuldbar ist. Ganz zu schweigen von Co-Op-Klassikern wie z.B. Gauntlet.

Kurz gesagt: Game Room hat eine Menge Potenzial, das es im Moment einfach noch nicht wirklich erfüllt. Aber mir gefällt die Idee dahinter sehr gut, und ich bin bereit für viele weitere Highscore-Duelle mit Freunden, also: Macht was draus!

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